Archiv der Kategorie: Allgemeines

Neuer Verwaltungsrat/Vorstand

Sehr geehrte Mitgliederinnen und Mitglieder,
Interessentinnen und Interessenten,

kurze Vorab-Info über den neuen Vorstand für HOB VoG, der letzten Freitag, 13.3.2015, auf der Generalversammlung gewählt wurde:

Präsidentin: Gaby Jost
Vizepräsidentin: Gertrud Dalpiaz
Treasurer/Kassierer: Patrick Piel
Sprecherin für Gehörlose: Nicole Fryns (z.B. DGlB, Surdimobil, EUD, HGZ Aachen, etc.)
Sprecher für Schwerhörige: Patrick Hennings​ (onder ons, EFHOH, DSB, DCIG, CIV-HRM, etc.)

Herzlichen Dank für die bisherige Unterstützung in meiner Arbeit als Präsident/Vorsitzender, die ich letzten Freitag vom Herzen gern an unsere äußerst engagierte Gaby Jost übergeben habe.

Ich freue mich sehr über die Lösung, dass ich trotz Umzug nach Bremen, weiterhin aktiv für unsere Vereinigung mitarbeiten kann!
Wir haben zudem unseren Vorstand um zwei Aufgaben erweitert, da es viel Arbeit ist, um die Kontakte zu anderen Hörgeschädigtenvereinigungen auch außerhalb Belgiens zu pflegen und auszubauen, weshalb Nicole und ich uns nun diese Vorstandsarbeit aufteilen werden.
Nicole soll also erste Ansprechpartnerin in allen Fragen von Gehörlosen und ich in allen Fragen von Schwerhörigen sein. Auf diesem Wege wollen wir unsere bisherigen Arbeiten erst recht weiter vertiefen können.

Ihr/Euer Patrick Hennings

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Bachelorarbeit: Studie über die Rolle und Möglichkeiten von Musik in der Gehörlosenkultur

RZ.-Logo Geb.-stammti. HD

Wir möchten eine Bitte vom Gebärdenstammtisch weiterleiten und bitten Sie/Euch an der Befragung teilzunehmen. Daniel braucht Antworten für seine Bachelorarbeit! Er beschäftigt sich mit der Gehörlosenkultur und Musik!

Vom Gebärdenstammtisch Heidelberg

Hallo Hörgeschädigte und Freunde!

Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit an der SRH Heidelberg führt Lisa Grot eine Befragung durch, die sich an hörgeschädigte Menschen richtet.

Die Studie beschäftigt sich mit dem Erwerb der Bedeutung von Musik in der „Hörgeschädigtenkultur“, der Wahrnehmung von Musik, den Musikvorlieben sowie der Wirkung von Musik bei Hörgeschädigten. Es geht um Ihre persönlichen Erfahrungen und Einschätzungen rund um das Thema Musik, es gibt also keine richtigen oder falschen Antworten.

Lisa würde sich sehr freuen, wenn ihr euch etwas Zeit (ca. 20 min.) zum Ausfüllen des Fragebogens nehmen könntet. Mit der Beantwortung des Fragebogens leistet ihr einen großen Beitrag zum Erfolg der Studie. Die Fragebögen sind anonym und werden ausschließlich zum Zweck dieser Studie verwendet. Die Umfrage ist unter folgendem Link online abrufbar: https://www.soscisurvey.de/musikingehoerlosenkultur/

Ihr könnt diese Nachricht gerne auch an Freunde und Bekannte weiterleiten!

Vielen Dank!

Gruß Daniel

Weihnachten und Neujahr 2012

WeihnachtenNeujahr

“Sind Sie Behinderter oder Journalist?”

Bild: istockphoto

Menschen mit einer Behinderung müssen im Alltag mit Einschränkungen zurechtkommen, die nicht behinderten Menschen oft nicht bewusst sind. Der Kampf um Alltägliches wie zum Beispiel auch Anerkennung in Beruf und Öffentlichkeit gehört dazu. (Kay Wagner, 28.11.2012, BRF)

Wie schmerzhaft es für Behinderte sein kann, durch Äußerungen und Kommentare auf ihre Behinderung zurückgeworfen zu werden, hat jetzt ein Journalist des Radiosenders RTBF erfahren. François Colinet arbeitet seit acht Jahren als freiberuflicher Journalist beim Radiosender RTBF.

Seit Geburt ist Colinet behindert, alleine kann er sich nur im Rollstuhl fortbewegen. Für seine Arbeit beim Radio ist das egal, bei der RTBF hat man sich darauf eingestellt. Die Kollegen respektieren Colinet als “ganz normalen Mitarbeiter”.

Doch jetzt ist der Journalist während seiner Arbeit auf äußerst unangenehme Art mit dem Umstand konfrontiert worden, dass er mit einer Behinderung leben muss. Für die Musiksendung, für die er Beiträge macht, wollte sich Colinet mit der Sängerin Véronic Dicaire zu einem Interview treffen. Er rief bei dem Pressebeauftragten der Sängerin an, erklärte ihm sein Anliegen und fragte auch danach, ob der Raum, in dem das Interview stattfinden soll, zugänglich sei für einen Rollstuhlfahrer.

“Er hat mir mit der Frage geantwortet: Sind Sie Behinderter oder Journalist?”, erzählt Colinet von dem Telefongespräch. “Denn wenn Sie behindert sind und von diesem Umstand profitieren wollen, einen Künstler zu treffen, dann ist das zwar möglich. Aber das hat dann nichts mit Journalismus zu tun.”

Der Mann, der diese Antwort gegeben haben soll, ist Emmanuel Deroubaix. Als Pressebeauftragter vertritt er mehrere Künstler, darunter einige TV-Stars. Seit kurzem ist er auch Schöffe für die liberale MR in der Brüsseler Stadtgemeinde Woluwe-Saint-Lambert. Er bestreitet, diese Äußerungen gemacht zu haben. “Wenn der Kollege seine Arbeit als Journalist nicht machen kann, weil er behindert ist, ist es nicht meine Aufgabe, besondere Vorkehrungen für das Interview zu treffen”, sagte er der RTBF. Allerdings nicht vor laufender Kamera oder in ein Mikrofon.

Den Journalisten Colinet treffen solche Äußerungen tief. Es sei ein täglicher Kampf, sich mit der Behinderung herumzuschlagen. Aufstehen, Anziehen, arbeiten gehen, im Beruf ernst genommen werden – und das alles mit dem Rollstuhl, seinem ständigen Begleiter.

Der Journalist hat den Vorfall nicht auf sich sitzen lassen. Auf den Internetseiten der RTBF hat er einen ausführlichen Bericht über den Fall veröffentlicht und außerdem das Zentrum für Chancengleichheit über alles informiert. Denn er fühlt sich diskriminiert – und sieht das Gesetz dabei auf seiner Seite. Und das wohl zu Recht, denn tatsächlich verbietet das Antidiskriminierungsgesetz von 2003, eine Person an der Ausübung ihres Berufs zu hindern, nur weil sie behindert ist.

Nachdem der Fall für einigen Wirbel im Internet gesorgt hat, wo es viele Kommentare der Solidarität für Colinet gab, meldete sich auch noch einmal Emmanuel Deroubaix zu Wort. Er leugnet zwar noch immer, die Worte so gesagt zu haben. Doch immerhin entschuldigt er sich schriftlich “bei all denjenigen, die sich durch die Äußerungen, die mir nachgesagt werden, verletzt fühlen können, und vor allem bei dem Hauptbetroffenen.”

Quelle

Mitgliedschaft / Affiliation

Liebe Freunde, liebe Interessierte,
Chers amis, chers intéressés,

alle, die noch dieses Jahr, also im Jahr 2012, in unserer Vereinigung „Hörgeschädigte Ostbelgien VoG“ Mitglied werden wollen, das Jahr 2012 ist dann beitragsfrei.

Offre d’affiliation gratuite pour tous les nouveaux membres de l’Asbl „Hörgeschädigte Ostbelgien VoG“: pas de cotisation pour cette année 2012.

https://hoergeschaedigteostbelgiens.files.wordpress.com/2012/10/mitgliedsantrag-hob-vog.pdf

https://hoergeschaedigteostbelgiens.files.wordpress.com/2012/11/affiliation-11-2012.pdf

Mit besten Grüßen
Euer Präsidium
Avec de meilleures salutations
Votre présidence

Mitgliedsantrag / Demande d’affiliation

Liebe Freunde und Mitglieder,

nun ist auch unser Formblatt zum Antrag auf Mitgliedschaft fertig.

Mit besten Grüßen
Das Präsidium

Mitgliedsantrag HOB VoG

Gründung der Vereinigung „Hörgeschädigte Ostbelgiens VoG“

Liebe Freunde und Mitglieder,

am 15.8.2012 gründeten wir endlich eine Vereinigung, die alle Hörgeschädigte in und aus Ostbelgien vertreten soll.

In den nächsten Tagen, nach öffentlicher Registrierung, veröffentlichen wir hier unsere Satzung, aus dieser auch der Zweck und die Ziele unserer neuen Vereinigung gelesen werden können.

Wir wissen um die Ungeduld einiger Mitglieder und Betroffener. Verständlich, da es bisher keine solche Vereinigung in Ostbelgien gab. Wir bemühen uns!

Darüber hinaus wird es demnächst eine Mitteilung geben, wann unsere nächste Mitgliederversammlung statt finden wird.

Bis dahin,

herzliche Grüße

Ihr/Euer Präsidium