Archiv der Kategorie: Presse

Pressemitteilung von der DPB

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Olympisches Feuer erstmals in Eupen!

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BRF Radio – Interview

BRF Aktuell – 11. März

11. März 2013, 19:15 · Frederik Schunck
BRF Aktuell

Thema am Abend: Gehörgeschädigte haben es im Alltag oft nicht leicht – Die Gesellschaft macht sich kaum ein Begriff davon, welche Schwierigkeiten Menschen mit einer Gehörschädigung Tag für Tag zu meistern haben – Wir sprachen mit dem Vorstandsmitglied des Vereins “Gehörgeschädigte Ostbelgiens, Patrick Hennings

INTERVIEW (mp3)

Ein Roboter wie aus Fleisch und Blut

Quelle

Das Wissenschafts-Museum in London präsentierte diese Woche Rex, den bionischen Menschen. Er ist ein Sammelsurium der fortschrittlichsten künstlichen Gliedmassen und Organe der Welt.

Quellen: www.20min.ch
Siehe unter Website mit Video

Und wieder ist man dem künstlichen Menschen ein Stück näher gerückt. Wissenschaftler aus aller Welt haben an Rex, dem bionischen Menschen, mitgearbeitet. Diese Woche wurde der Roboter aus künstlichen Organen und Körperteilen der Öffentlichkeit präsentiert. Der «Eine-Million-Dollar-Mann» gilt als das Nonplusultra der modernen Technik.

Rex besteht aus Gesichts-, Hüft-, Knie-, Fuss- und Handprothesen. Alle davon sind bereits auf dem Markt erhältlich, ebenso wie künstliche Netzhaut, Hörschnecken und das Herz. Seine weiteren internen Organe wie Bauchspeicheldrüse, Lunge oder Blase stehen noch im Entwicklungsstadium.

Künstliches Blut

Der Magen liegt noch in weiter Ferne, wie der «Independet» berichtet. Der einzige künstliche Magen, den man bisher gesehen hat, ist unter anderem noch zu gross, erklärt Rich Walker, Entwicklungsleiter des Projekt Rex. Dennoch habe man bereits 60 bis 70 Prozent des Menschen künstlich nachbauen können.

Auch der deutsche Sozialpsychologe Bertolt Meyer von der Universität Zürich war in die Entwicklung involviert. Sein Favorit ist das künstliche Blut. «Es ist aus Nano-Partikeln hergestellt, die in der Lage sind, Sauerstoff zu binden und wieder abzugeben, so wie echtes Blut.» Ihm zufolge ist auch eine künstliche Niere nicht mehr allzu fern. Das würde Transplantationen überflüssig machen.

Das Hirn bereitet Kopfzerbrechen

Noch nicht einmal auf dem Radar ist Walker zufolge das Hirn. Der komplexeste Teil des Menschen wird die Wissenschaftler noch lange beschäftigen. «Es ist höchst unwahrscheinlich, dass wir in unserer Lebensspanne oder in derjenigen unserer Enkel einen vollständigen reproduzierten Körper mit künstlicher Intelligenz sehen werden.»

Und wieder ist man dem künstlichen Menschen ein Stück näher gerückt. Wissenschaftler aus aller Welt haben an Rex, dem bionischen Menschen, mitgearbeitet. Diese Woche wurde der Roboter aus künstlichen Organen und Körperteilen der Öffentlichkeit präsentiert. Der «Eine-Million-Dollar-Mann» gilt als das Nonplusultra der modernen Technik.

Rex besteht aus Gesichts-, Hüft-, Knie-, Fuss- und Handprothesen. Alle davon sind bereits auf dem Markt erhältlich, ebenso wie künstliche Netzhaut, Hörschnecken und das Herz. Seine weiteren internen Organe wie Bauchspeicheldrüse, Lunge oder Blase stehen noch im Entwicklungsstadium.

Künstliches Blut

Der Magen liegt noch in weiter Ferne, wie der «Independet» berichtet. Der einzige künstliche Magen, den man bisher gesehen hat, ist unter anderem noch zu gross, erklärt Rich Walker, Entwicklungsleiter des Projekt Rex. Dennoch habe man bereits 60 bis 70 Prozent des Menschen künstlich nachbauen können.

Auch der deutsche Sozialpsychologe Bertolt Meyer von der Universität Zürich war in die Entwicklung involviert. Sein Favorit ist das künstliche Blut. «Es ist aus Nano-Partikeln hergestellt, die in der Lage sind, Sauerstoff zu binden und wieder abzugeben, so wie echtes Blut.» Ihm zufolge ist auch eine künstliche Niere nicht mehr allzu fern. Das würde Transplantationen überflüssig machen.

Das Hirn bereitet Kopfzerbrechen

Noch nicht einmal auf dem Radar ist Walker zufolge das Hirn. Der komplexeste Teil des Menschen wird die Wissenschaftler noch lange beschäftigen. «Es ist höchst unwahrscheinlich, dass wir in unserer Lebensspanne oder in derjenigen unserer Enkel einen vollständigen reproduzierten Körper mit künstlicher Intelligenz sehen werden.»

“Sind Sie Behinderter oder Journalist?”

Bild: istockphoto

Menschen mit einer Behinderung müssen im Alltag mit Einschränkungen zurechtkommen, die nicht behinderten Menschen oft nicht bewusst sind. Der Kampf um Alltägliches wie zum Beispiel auch Anerkennung in Beruf und Öffentlichkeit gehört dazu. (Kay Wagner, 28.11.2012, BRF)

Wie schmerzhaft es für Behinderte sein kann, durch Äußerungen und Kommentare auf ihre Behinderung zurückgeworfen zu werden, hat jetzt ein Journalist des Radiosenders RTBF erfahren. François Colinet arbeitet seit acht Jahren als freiberuflicher Journalist beim Radiosender RTBF.

Seit Geburt ist Colinet behindert, alleine kann er sich nur im Rollstuhl fortbewegen. Für seine Arbeit beim Radio ist das egal, bei der RTBF hat man sich darauf eingestellt. Die Kollegen respektieren Colinet als “ganz normalen Mitarbeiter”.

Doch jetzt ist der Journalist während seiner Arbeit auf äußerst unangenehme Art mit dem Umstand konfrontiert worden, dass er mit einer Behinderung leben muss. Für die Musiksendung, für die er Beiträge macht, wollte sich Colinet mit der Sängerin Véronic Dicaire zu einem Interview treffen. Er rief bei dem Pressebeauftragten der Sängerin an, erklärte ihm sein Anliegen und fragte auch danach, ob der Raum, in dem das Interview stattfinden soll, zugänglich sei für einen Rollstuhlfahrer.

“Er hat mir mit der Frage geantwortet: Sind Sie Behinderter oder Journalist?”, erzählt Colinet von dem Telefongespräch. “Denn wenn Sie behindert sind und von diesem Umstand profitieren wollen, einen Künstler zu treffen, dann ist das zwar möglich. Aber das hat dann nichts mit Journalismus zu tun.”

Der Mann, der diese Antwort gegeben haben soll, ist Emmanuel Deroubaix. Als Pressebeauftragter vertritt er mehrere Künstler, darunter einige TV-Stars. Seit kurzem ist er auch Schöffe für die liberale MR in der Brüsseler Stadtgemeinde Woluwe-Saint-Lambert. Er bestreitet, diese Äußerungen gemacht zu haben. “Wenn der Kollege seine Arbeit als Journalist nicht machen kann, weil er behindert ist, ist es nicht meine Aufgabe, besondere Vorkehrungen für das Interview zu treffen”, sagte er der RTBF. Allerdings nicht vor laufender Kamera oder in ein Mikrofon.

Den Journalisten Colinet treffen solche Äußerungen tief. Es sei ein täglicher Kampf, sich mit der Behinderung herumzuschlagen. Aufstehen, Anziehen, arbeiten gehen, im Beruf ernst genommen werden – und das alles mit dem Rollstuhl, seinem ständigen Begleiter.

Der Journalist hat den Vorfall nicht auf sich sitzen lassen. Auf den Internetseiten der RTBF hat er einen ausführlichen Bericht über den Fall veröffentlicht und außerdem das Zentrum für Chancengleichheit über alles informiert. Denn er fühlt sich diskriminiert – und sieht das Gesetz dabei auf seiner Seite. Und das wohl zu Recht, denn tatsächlich verbietet das Antidiskriminierungsgesetz von 2003, eine Person an der Ausübung ihres Berufs zu hindern, nur weil sie behindert ist.

Nachdem der Fall für einigen Wirbel im Internet gesorgt hat, wo es viele Kommentare der Solidarität für Colinet gab, meldete sich auch noch einmal Emmanuel Deroubaix zu Wort. Er leugnet zwar noch immer, die Worte so gesagt zu haben. Doch immerhin entschuldigt er sich schriftlich “bei all denjenigen, die sich durch die Äußerungen, die mir nachgesagt werden, verletzt fühlen können, und vor allem bei dem Hauptbetroffenen.”

Quelle

„Belgien in Sachen Untertitel Entwicklungsland“

Vor rund zwei Monaten wurde die VoG „Hörgeschädigte Ostbelgiens“ gegründet. Den Interessen der Hörgeschädigten Gehör verschaffen will die Vereinigung, in Politik, bei Behörden. Und sie will Plattform für die Ideen der Betroffenen sein. „Hier gibt es ein Defizit“, sagt Vorstandsmitglied Patrick Piel.

Zahlreiche Anregungen für Aktivitäten erhielt die Vereinigung von Teilnehmern einer Infoveranstaltung. „Lautsprecherdurchsagen auf Bahnhöfen nützen uns wenig“, meinten Betroffene.

In Sachen Untertitel im Fernsehen sei Belgien noch ein Entwicklungsland, meinte ein anderer.

Ein Gespräch mit dem Notarzt im Krankenhaus zu führen, sei ein großes Problem. Hätten Krankenhäuser ein Bildschirmsystem, wäre das Problem gelöst.

Gehörlose Frauen seien öfter als andere Frauen sexuellen Übergriffen ausgesetzt, hieß es.

Weitere Ideen und vor allem viele Mitglieder wünscht sich die neue Vereinigung. Eine gelungene Visitenkarte gibt deren Website ab:

http://www.hoergeschaedigte.be. Der Geschäftssitz ist in Eupen-Kettenis, Rothfeld 8.

Am Montag, 26. November, lädt „Hörgeschädigte Ostbelgiens“ zu einer Informationsveranstaltung in Eupen ein, im Quartum Center, Hütte 79, um 19 Uhr. In St. Vith ist der Infoabend am Montag, 3.Dezember, ab 19 Uhr, in den Räumen der Dienststelle für Personen mit Behinderung (neben dem Triangel).

Quelle

AUS DER FRAGESTUNDE DES PDG

Infrastruktur für Hörgeschädigte

Roswitha Arens (Ecolo) befragte Sozialminister Harald Mollers (ProDG) nach einer Infrastruktur für Hörgeschädigte im Europasaal des DG-Ministeriums. Der Minister berichtete über eine Veranstaltung am 13. November, bei der auch die Frage der Tauglichkeit des Saales für Hörgeschädigte thematisiert worden sei. Die Dienststelle für Personen mit Behinderung (DPB) habe im Hinblick auf diesen Termin tragbare Induktionsschleifen-Empfänger bei einer Privatfirma ausgeliehen, um Erfahrungen mit diesen Geräten im Europasaal zu sammeln, erklärte der Minister. Eine technische Auswertung liege noch nicht vor, doch der Saal im Ministerium werde damit ausgerüstet, wenn die Anschaffung dieser Geräte empfohlen wird. Nicht nur der Europasaal, sondern das gesamte DG-Ministerium sei für Menschen mit einer Behinderung zugänglich. Dies werde je nach Bedarf weiterentwickelt, so Mollers.

 

Zusammenarbeit Wallonie-Brüssel

Alfons Velz (ProDG) erkundigte sich bei Ministerpräsident Karl-Heinz Lambertz (SP) nach der Arbeit der Kommission Wallonie-Bruxelles und die mögliche Einbeziehung der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Natürlich sei auch er über die Tätigkeit der Kommission informiert, antwortete Lambertz. „Aber die Tatsache, dass wir da nicht einbezogen wurden, muss uns nicht traurig machen, obschon wir durchaus ein Interesse daran haben sollten, was dabei herauskommt.“ Ein entsprechender Aufruf zur Mitarbeit sei allerdings nur an die frankophonen gliedstaatlichen Einheiten gerichtet worden. „Was da besprochen wird, hat keinen direkten, aber einen indirekten Einfluss auf uns“, fügte der Ministerpräsident hinzu. Die verstärkte Zusammenarbeit zwischen Wallonie und Französischer Gemeinschaft mache die DG-Forderungen nach der Übernahme von mehr Kompetenzen evident. (sc)

Quelle

Une formation au journalisme pour les sourds et les malentendants à Sciences Po Toulouse

Pour lutter contre l’exclusion des étudiants sourds, Sciences Po Toulouse vient de conclure un accord avec la société coopérative toulousaine Websourd pour former des étudiants journalistes sourds ou malentendants. L’école a créé un dispositif spécifique pour les malentendants dans le cadre de l’obtention d’un certificat professionnalisant. Les deux premiers étudiants ont intégré les cours en octobre, dont l’un d’entre eux a déjà une expérience de la pratique journalistique, avec notamment un stage sur la châine I-télé durant la dernière campagne présidentielle. Sciences Po Toulouse envisage de créer une filière spécifique sanctionnée par un diplôme universitaire.

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Fiche métier : interprète en langue des signes

Encore trop peu d’interprètes en langue des signes… et pourtant les débouchés ne manquent pas, bien au contraire

Alors que 400 interprètes sont en exercice, ils devraient être 3000 pour couvrir les besoins de traduction entre personnes sourdes et entendantes. La formation, accessible aux bac + 3, dure deux ans et nécessite de connaître la langue des signes française (LSF) au préalable.

Interdite jusqu’à la fin des années 1970 en France, la LSF n’a été reconnue comme une langue à part entière que dans les années 1980. Le métier d’interprète en langue des signes est donc apparu récemment et s’est véritablement professionnalisé avec la mise en place de formations spécifiques de niveau bac + 5

 

Formation pour devenir interprète en langue des signes

Cinq universités délivrent aujourd’hui un master d’interprétation français/langue des signes : Lille-III,Paris-III (dans le cadre de l’Ecole supérieure d’interprètes et de traducteurs, Esit), Paris-VIII, Rouen et Toulouse-II. L’université d’Aix-Marseille devrait également mettre en place un cursus à la rentrée de septembre 2013.

La formation, qui dure deux ans, est ouverte auxtitulaires d’un bac + 3 dans n’importe quelle discipline permettant une bonne maîtrise du français et de la LSF. Beaucoup de candidats possèdent une licence en sciences du langage, mais d’autres profils peuvent également être admis. « Il n’existe pas de licence de LSF à l’université, indique Georgette Dal, coresponsable du master de Lille-III. Les étudiants apprennent la langue dans des associations en cours du soir ou lors de stages intensifs. »

Une sélection à l’entrée de chaque master est organisée pour vérifier que les candidats sont capables de s’exprimer en LSF. La formation de fait comprend peu (voire pas du tout) de cours de LSF mais est centrée sur l’apprentissage des techniques d’interprétation consécutive (à la suite de l’intervention)ou simultanée (au fur et à mesure). « Au-delà de la LSF, nous attendons des candidats qu’ils aient côtoyé des personnes sourdes, assisté à des spectacles en LSF, participé aux activités d’associations spécialisées », ajoute Georgette Dal.

 

Qualités nécessaires pour devenir interprète en LSF

La curiosité d’esprit est aussi indispensable. « L’interprète est souvent prévenu la veille pour le lendemain du thème de l’intervention qu’il va traduire, relève Philippe Séro-Guillaume, directeur du master de l’Esit. Il doit être à même de se plonger rapidement dans le sujet, de se documenter et d’apprendre le vocabulaire spécialisé dont il aura besoin… »

Dans chaque université, les promotions sont limitées et, au total, entre 30 et 40 étudiants décrochent le master chaque année. Ces petits effectifs permettent une insertion relativement facile. Alors qu’on compte 5 millions de Français sourds ou malentendants, dont 500000 sourds profonds, moins de 400 interprètes en langue des signes diplômés sont recensés. Un nombre insuffisant pour répondre aux besoins, estimés à environ 3000 professionnels.

« A la différence des interprètes en langues orales qui sont surtout sollicités lors de conférences internationales, les interprètes en langue des signes interviennent non seulement dans des congrès et colloques, mais font aussi de l’interprétation de liaison et traduisent des réunions en entreprise, des entretiens de recrutement, des rendez-vous chez le médecin, chez le notaire, chez le banquier… »explique Georgette Dal. Depuis quelques années se développe aussi la visio-interprétation : les interprètes, derrière une webcam, traduisent à distance des appels téléphoniques passés entre une personne sourde (qui se trouve également derrière une webcam) et un interlocuteur entendant.

Quelle