Sonderbeilage im Wochenspiegel und Kurier Journal zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung

Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember hat das „Kleine Forum“ eine Sonderbeilage im Wochenspiegel und im Kurier Journal herausgegeben.

Im Kleinen Forum sind alle als Betroffene aktiv in einer ostbelgischen Behindertenvereinigung. In den gemeinsamen Aktivitäten des Kleinen Forums wird die ostbelgische Behindertenpolitik besprochen, vor allem aber beschäftigt uns die Art und Weise, wie die UN-Behindertenrechtskonvention in unserer Gemeinschaft umgesetzt wird. Der Leitgedanke dabei: Nichts über uns, ohne uns!

Hier kann man sich die vierseitige Sonderbeilage ansehen oder herunterladen:

Wir haben die Texte in Leichte Sprache übersetzt und von einer Prüfgruppe der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.V. prüfen lassen. Zu den Texten geht es hier:

Sollten die Texte in einem anderen Format benötigt werden (zum Beispiel zur leichteren Einspeisung in eine Lesesoftware), stellen wir diese gerne zur Verfügung.

Hier geht es zur Vorstellung der beteiligten Vereinigungen in Leichter Sprache:

Die UN-Nachhaltigkeitsziele

Seit dem 5. Oktober 2021 zeigt das Belgian Disability Forum (kurz BDF) jede Woche ein neues, barrierefreies Video, indem jeweils ein Ziel der Nachhaltigen Entwicklung (englisch: Sustainable Development Goals, kurz SDG) erläutert wird.

Auch im BRF läuft die Kampagne regelmäßig im Werbeblock.

Hier geht es zur Webseite des BDF mit den bisher veröffentlichten Videos und weiteren Infos:

http://bdf.belgium.be/de/

Hier kann man alle bisher veröffentlichten Videos auf YouTube sehen:

Ziel 1 – Keine Armut
Ziel 3 – Zugang zu Gesundheit und Wohlergehen
Ziel 4 – Zugang zu hochwertiger Bildung
Ziel 5 – Geschlechtergleichheit
Ziel 8 – Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
Ziel 10 – Abbau von Ungleichheiten
Ziel 11 – Nachhaltige Städte und Gemeinden

Bei dem folgende Text handelt es sich um allgemeine Erläuterungen des Belgium Disability Forum.

In den nachfolgenden Zeilen wird jeweils das Kürzel „SDG“ verwandt, wenn von den
Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen die Rede ist. Dieses Kürzel steht für „Sustainable
Development Goals“. Auf diese Art und Weise wird eine gleiche Bezeichnung, sowohl in
französischer, in niederländischer oder in deutscher Sprache, gewählt.


Die SDG – worum handelt es sich?
Die Organisation der Vereinten Nationen setzt sich zusammen aus fast allen Staaten unseres
Planeten und versucht auf Weltebene für ein gutes Funktionieren zu sorgen. Für „Organisation der Vereinten Nationen“ wird hier im weiteren Text das Kürzel VN benutzt.
Im September 2015 hat die Staatengemeinschaft der VN beschlossen, dass insgesamt 17 Ziele auf Weltebene (bis 2030) erreicht werden sollen.
Würde dies der Fall sein, gäbe es auf unserem Planeten keine Armut mehr, und keine
Ungleichheiten und es wäre gelungen den Klimawandel in den Griff zu bekommen.
Um dies zu erreichen ist jeder aufgefordert mitzumachen: die Regierungen, die Unternehmen und auch jeder einzelne Bürger.
Im Jahr 2017 hat Belgien der VN einen ersten Bericht über seine Anstrengungen die SDG zu
erreichen, zukommen lassen.
Im Jahr 2021 hat Belgien seiner Bevölkerung einen Umsetzungsplan vorgelegt. Der Nationale
Höhere Rat für Menschen mit Behinderung hat dazu ein Gutachten verfaßt
(http://ph.belgium.be/fr/avis-2021-16.htlm ) (verfügbar in Franzö. und in Nl.).


Betreffen die SDG auch die Menschen mit einer Behinderung?
Selbstverständlich! Die SDG betreffen alle Menschen.
Aber einige Ziele sind für Menschen mit Behinderungen wichtiger als andere.
Für diese Ziele wurden die Videospots produziert. Sie sollten zum Nachdenken anregen, dazu
dienen eine Diskussion in Gang zu bringen oder als Ausgangspunkt konkreter Massnahmen dienen.


Die 17 SDG
In der Liste der zu erreichenden Ziele gibt es einige die für Menschen mit Behinderungen besonders wichtig sind. Sie sind mit Fettschrift markiert.
1. Keine Armut
2. Kein Hunger
3. Zugang zu Gesundheit und Wohlergehen
4. Zugang zu hochwertiger Bildung
5. Geschlechtergleichheit
6. Zugang zu sauberem Wasser und Sanitäreinrichtungen
7. Bezahlbare und saubere Energie
8. Zugang zu menschenwürdiger Arbeit und Wirtschaftswachstum
9. Industrie, Innovation und Infrastruktur
10. Weniger Ungleichheiten
11. Nachhaltige Städte und Gemeinden
12. Nachhaltiger Konsum und Produktion
13. Maßnahmen zum Klimaschutz
14. Leben unter Wasser
15. Leben an Land
16. Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
17. Partnerschaften zur Erreichung der Ziele


Sieben Videospots
Das Belgium Disability Forum (https://www.bdf.belgium.be), unterstützt durch das Europäische
Behindertenforum (https://www.edf-feph.org) ) und dem Föderalen Institut für Nachhaltige
Entwicklung , haben insgesamt 7 Videospots erstellt, um die Bevölkerung auf die Wichtigkeit dieser sieben Ziele für die Menschen mit einer Behimderung aufmerksam zu machen.
Auf der Webseite des BDF werden diese im Wochenrythmus vorgestellt., wobei für jedes Ziel eine weiterführende Erläuterung beigefügt wird, die auf die wichtigsten Probleme der Menschen mit Behinderung im Zusammenhang mit dem vorgestellten Ziel hinweist.
Diese, im PDF-Format erstellten Ergänzungen, sollten zum Nachdenken anregen, zur Diskussion und zur Interpellation der Politik dienen.


Eine barrierefreie Kommunikation mit den Betroffenen.
Die Spots sind barrierefrei konzipiert und für alle Menschen verständlich
– durch die Bildsprache
– durch die einleitenden Erläuterungen
– durch den Ton
– durch die Untertitelung
– durch die Gebärdenübersetzung


Weiterführende Hinweise und Ressourcen
https://issuu.com/unpublications/docs/sdg.french.yak
https://www.un.org/sustainabledevelopment/fr/student-resources/
Auch das Aktionsprogramm der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft „Ostbelgien
Leben 2025, REK-Band 5“ (www.ostbelgienlive.be/rek) verknüpft seine Ziele mit denen der SDG.

BRF Radio – Interview

BRF Aktuell – 11. März

11. März 2013, 19:15 · Frederik Schunck
BRF Aktuell

Thema am Abend: Gehörgeschädigte haben es im Alltag oft nicht leicht – Die Gesellschaft macht sich kaum ein Begriff davon, welche Schwierigkeiten Menschen mit einer Gehörschädigung Tag für Tag zu meistern haben – Wir sprachen mit dem Vorstandsmitglied des Vereins “Gehörgeschädigte Ostbelgiens, Patrick Hennings

INTERVIEW (mp3)

Ein Roboter wie aus Fleisch und Blut

Quelle

Das Wissenschafts-Museum in London präsentierte diese Woche Rex, den bionischen Menschen. Er ist ein Sammelsurium der fortschrittlichsten künstlichen Gliedmassen und Organe der Welt.

Quellen: www.20min.ch
Siehe unter Website mit Video

Und wieder ist man dem künstlichen Menschen ein Stück näher gerückt. Wissenschaftler aus aller Welt haben an Rex, dem bionischen Menschen, mitgearbeitet. Diese Woche wurde der Roboter aus künstlichen Organen und Körperteilen der Öffentlichkeit präsentiert. Der «Eine-Million-Dollar-Mann» gilt als das Nonplusultra der modernen Technik.

Rex besteht aus Gesichts-, Hüft-, Knie-, Fuss- und Handprothesen. Alle davon sind bereits auf dem Markt erhältlich, ebenso wie künstliche Netzhaut, Hörschnecken und das Herz. Seine weiteren internen Organe wie Bauchspeicheldrüse, Lunge oder Blase stehen noch im Entwicklungsstadium.

Künstliches Blut

Der Magen liegt noch in weiter Ferne, wie der «Independet» berichtet. Der einzige künstliche Magen, den man bisher gesehen hat, ist unter anderem noch zu gross, erklärt Rich Walker, Entwicklungsleiter des Projekt Rex. Dennoch habe man bereits 60 bis 70 Prozent des Menschen künstlich nachbauen können.

Auch der deutsche Sozialpsychologe Bertolt Meyer von der Universität Zürich war in die Entwicklung involviert. Sein Favorit ist das künstliche Blut. «Es ist aus Nano-Partikeln hergestellt, die in der Lage sind, Sauerstoff zu binden und wieder abzugeben, so wie echtes Blut.» Ihm zufolge ist auch eine künstliche Niere nicht mehr allzu fern. Das würde Transplantationen überflüssig machen.

Das Hirn bereitet Kopfzerbrechen

Noch nicht einmal auf dem Radar ist Walker zufolge das Hirn. Der komplexeste Teil des Menschen wird die Wissenschaftler noch lange beschäftigen. «Es ist höchst unwahrscheinlich, dass wir in unserer Lebensspanne oder in derjenigen unserer Enkel einen vollständigen reproduzierten Körper mit künstlicher Intelligenz sehen werden.»

Und wieder ist man dem künstlichen Menschen ein Stück näher gerückt. Wissenschaftler aus aller Welt haben an Rex, dem bionischen Menschen, mitgearbeitet. Diese Woche wurde der Roboter aus künstlichen Organen und Körperteilen der Öffentlichkeit präsentiert. Der «Eine-Million-Dollar-Mann» gilt als das Nonplusultra der modernen Technik.

Rex besteht aus Gesichts-, Hüft-, Knie-, Fuss- und Handprothesen. Alle davon sind bereits auf dem Markt erhältlich, ebenso wie künstliche Netzhaut, Hörschnecken und das Herz. Seine weiteren internen Organe wie Bauchspeicheldrüse, Lunge oder Blase stehen noch im Entwicklungsstadium.

Künstliches Blut

Der Magen liegt noch in weiter Ferne, wie der «Independet» berichtet. Der einzige künstliche Magen, den man bisher gesehen hat, ist unter anderem noch zu gross, erklärt Rich Walker, Entwicklungsleiter des Projekt Rex. Dennoch habe man bereits 60 bis 70 Prozent des Menschen künstlich nachbauen können.

Auch der deutsche Sozialpsychologe Bertolt Meyer von der Universität Zürich war in die Entwicklung involviert. Sein Favorit ist das künstliche Blut. «Es ist aus Nano-Partikeln hergestellt, die in der Lage sind, Sauerstoff zu binden und wieder abzugeben, so wie echtes Blut.» Ihm zufolge ist auch eine künstliche Niere nicht mehr allzu fern. Das würde Transplantationen überflüssig machen.

Das Hirn bereitet Kopfzerbrechen

Noch nicht einmal auf dem Radar ist Walker zufolge das Hirn. Der komplexeste Teil des Menschen wird die Wissenschaftler noch lange beschäftigen. «Es ist höchst unwahrscheinlich, dass wir in unserer Lebensspanne oder in derjenigen unserer Enkel einen vollständigen reproduzierten Körper mit künstlicher Intelligenz sehen werden.»

“Sind Sie Behinderter oder Journalist?”

Bild: istockphoto

Menschen mit einer Behinderung müssen im Alltag mit Einschränkungen zurechtkommen, die nicht behinderten Menschen oft nicht bewusst sind. Der Kampf um Alltägliches wie zum Beispiel auch Anerkennung in Beruf und Öffentlichkeit gehört dazu. (Kay Wagner, 28.11.2012, BRF)

Wie schmerzhaft es für Behinderte sein kann, durch Äußerungen und Kommentare auf ihre Behinderung zurückgeworfen zu werden, hat jetzt ein Journalist des Radiosenders RTBF erfahren. François Colinet arbeitet seit acht Jahren als freiberuflicher Journalist beim Radiosender RTBF.

Seit Geburt ist Colinet behindert, alleine kann er sich nur im Rollstuhl fortbewegen. Für seine Arbeit beim Radio ist das egal, bei der RTBF hat man sich darauf eingestellt. Die Kollegen respektieren Colinet als “ganz normalen Mitarbeiter”.

Doch jetzt ist der Journalist während seiner Arbeit auf äußerst unangenehme Art mit dem Umstand konfrontiert worden, dass er mit einer Behinderung leben muss. Für die Musiksendung, für die er Beiträge macht, wollte sich Colinet mit der Sängerin Véronic Dicaire zu einem Interview treffen. Er rief bei dem Pressebeauftragten der Sängerin an, erklärte ihm sein Anliegen und fragte auch danach, ob der Raum, in dem das Interview stattfinden soll, zugänglich sei für einen Rollstuhlfahrer.

“Er hat mir mit der Frage geantwortet: Sind Sie Behinderter oder Journalist?”, erzählt Colinet von dem Telefongespräch. “Denn wenn Sie behindert sind und von diesem Umstand profitieren wollen, einen Künstler zu treffen, dann ist das zwar möglich. Aber das hat dann nichts mit Journalismus zu tun.”

Der Mann, der diese Antwort gegeben haben soll, ist Emmanuel Deroubaix. Als Pressebeauftragter vertritt er mehrere Künstler, darunter einige TV-Stars. Seit kurzem ist er auch Schöffe für die liberale MR in der Brüsseler Stadtgemeinde Woluwe-Saint-Lambert. Er bestreitet, diese Äußerungen gemacht zu haben. “Wenn der Kollege seine Arbeit als Journalist nicht machen kann, weil er behindert ist, ist es nicht meine Aufgabe, besondere Vorkehrungen für das Interview zu treffen”, sagte er der RTBF. Allerdings nicht vor laufender Kamera oder in ein Mikrofon.

Den Journalisten Colinet treffen solche Äußerungen tief. Es sei ein täglicher Kampf, sich mit der Behinderung herumzuschlagen. Aufstehen, Anziehen, arbeiten gehen, im Beruf ernst genommen werden – und das alles mit dem Rollstuhl, seinem ständigen Begleiter.

Der Journalist hat den Vorfall nicht auf sich sitzen lassen. Auf den Internetseiten der RTBF hat er einen ausführlichen Bericht über den Fall veröffentlicht und außerdem das Zentrum für Chancengleichheit über alles informiert. Denn er fühlt sich diskriminiert – und sieht das Gesetz dabei auf seiner Seite. Und das wohl zu Recht, denn tatsächlich verbietet das Antidiskriminierungsgesetz von 2003, eine Person an der Ausübung ihres Berufs zu hindern, nur weil sie behindert ist.

Nachdem der Fall für einigen Wirbel im Internet gesorgt hat, wo es viele Kommentare der Solidarität für Colinet gab, meldete sich auch noch einmal Emmanuel Deroubaix zu Wort. Er leugnet zwar noch immer, die Worte so gesagt zu haben. Doch immerhin entschuldigt er sich schriftlich “bei all denjenigen, die sich durch die Äußerungen, die mir nachgesagt werden, verletzt fühlen können, und vor allem bei dem Hauptbetroffenen.”

Quelle

„Belgien in Sachen Untertitel Entwicklungsland“

Vor rund zwei Monaten wurde die VoG „Hörgeschädigte Ostbelgiens“ gegründet. Den Interessen der Hörgeschädigten Gehör verschaffen will die Vereinigung, in Politik, bei Behörden. Und sie will Plattform für die Ideen der Betroffenen sein. „Hier gibt es ein Defizit“, sagt Vorstandsmitglied Patrick Piel.

Zahlreiche Anregungen für Aktivitäten erhielt die Vereinigung von Teilnehmern einer Infoveranstaltung. „Lautsprecherdurchsagen auf Bahnhöfen nützen uns wenig“, meinten Betroffene.

In Sachen Untertitel im Fernsehen sei Belgien noch ein Entwicklungsland, meinte ein anderer.

Ein Gespräch mit dem Notarzt im Krankenhaus zu führen, sei ein großes Problem. Hätten Krankenhäuser ein Bildschirmsystem, wäre das Problem gelöst.

Gehörlose Frauen seien öfter als andere Frauen sexuellen Übergriffen ausgesetzt, hieß es.

Weitere Ideen und vor allem viele Mitglieder wünscht sich die neue Vereinigung. Eine gelungene Visitenkarte gibt deren Website ab:

http://www.hoergeschaedigte.be. Der Geschäftssitz ist in Eupen-Kettenis, Rothfeld 8.

Am Montag, 26. November, lädt „Hörgeschädigte Ostbelgiens“ zu einer Informationsveranstaltung in Eupen ein, im Quartum Center, Hütte 79, um 19 Uhr. In St. Vith ist der Infoabend am Montag, 3.Dezember, ab 19 Uhr, in den Räumen der Dienststelle für Personen mit Behinderung (neben dem Triangel).

Quelle

AUS DER FRAGESTUNDE DES PDG

Infrastruktur für Hörgeschädigte

Roswitha Arens (Ecolo) befragte Sozialminister Harald Mollers (ProDG) nach einer Infrastruktur für Hörgeschädigte im Europasaal des DG-Ministeriums. Der Minister berichtete über eine Veranstaltung am 13. November, bei der auch die Frage der Tauglichkeit des Saales für Hörgeschädigte thematisiert worden sei. Die Dienststelle für Personen mit Behinderung (DPB) habe im Hinblick auf diesen Termin tragbare Induktionsschleifen-Empfänger bei einer Privatfirma ausgeliehen, um Erfahrungen mit diesen Geräten im Europasaal zu sammeln, erklärte der Minister. Eine technische Auswertung liege noch nicht vor, doch der Saal im Ministerium werde damit ausgerüstet, wenn die Anschaffung dieser Geräte empfohlen wird. Nicht nur der Europasaal, sondern das gesamte DG-Ministerium sei für Menschen mit einer Behinderung zugänglich. Dies werde je nach Bedarf weiterentwickelt, so Mollers.

 

Zusammenarbeit Wallonie-Brüssel

Alfons Velz (ProDG) erkundigte sich bei Ministerpräsident Karl-Heinz Lambertz (SP) nach der Arbeit der Kommission Wallonie-Bruxelles und die mögliche Einbeziehung der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Natürlich sei auch er über die Tätigkeit der Kommission informiert, antwortete Lambertz. „Aber die Tatsache, dass wir da nicht einbezogen wurden, muss uns nicht traurig machen, obschon wir durchaus ein Interesse daran haben sollten, was dabei herauskommt.“ Ein entsprechender Aufruf zur Mitarbeit sei allerdings nur an die frankophonen gliedstaatlichen Einheiten gerichtet worden. „Was da besprochen wird, hat keinen direkten, aber einen indirekten Einfluss auf uns“, fügte der Ministerpräsident hinzu. Die verstärkte Zusammenarbeit zwischen Wallonie und Französischer Gemeinschaft mache die DG-Forderungen nach der Übernahme von mehr Kompetenzen evident. (sc)

Quelle

Une formation au journalisme pour les sourds et les malentendants à Sciences Po Toulouse

Pour lutter contre l’exclusion des étudiants sourds, Sciences Po Toulouse vient de conclure un accord avec la société coopérative toulousaine Websourd pour former des étudiants journalistes sourds ou malentendants. L’école a créé un dispositif spécifique pour les malentendants dans le cadre de l’obtention d’un certificat professionnalisant. Les deux premiers étudiants ont intégré les cours en octobre, dont l’un d’entre eux a déjà une expérience de la pratique journalistique, avec notamment un stage sur la châine I-télé durant la dernière campagne présidentielle. Sciences Po Toulouse envisage de créer une filière spécifique sanctionnée par un diplôme universitaire.

Quelle