Archiv der Kategorie: Veranstaltungen

Vortrag – „Amerikanische Gehörlosenkultur im Vergleich zu Deutschland“

Kofo

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Deutscher CI- Tag und „Taube Nuss“

Liebe Mitgliederinnen und Mitglieder,
liebe Freundinnen und Freunde,

am 24.5., zum Deutschen CI-Jahrestag, besuchte ich, Patrick Hennings, auf eine Einladung von CIV-HRM hin eine der vielen Standorte in Deutschland, und zwar in Mannheim.
http://dcig.de/singleansicht/archive/2014/may/article/selbstbewusst-aus-der-stille-motto-des-9-ci-tages-am-24-mai.html

Direkter Link zur Veranstaltung in Mannheim
http://www.civhrm.de/14-news/civhrm/290-aktionstag-zu-den-themen-hoerbehinderung-und-hoeren-mit-cochlea-implantat
und als
PDF-Datei
Es gab dort eine hochinteressante Podiumsdiskussion mit folgenden Teilnehmern:

  • Prof. Dr. Karl Hörmann, Ärztlicher Direktor Universitäts-HNO-Klinik Mannheim
  • Prof. Dr. Peter Plinkert, Ärztlicher Direktor Universitäts-HNO-Klinik Heidelberg
  • Prof. Dr. Klaus Wolfgang Delank, Ärztlicher Direktor HNO-Klinik Ludwigshafen
  • Michael Schwaninger, Vorsitzender des Landesverband des CIVHRM
  • Sieglinde Wetterauer, Leiterin Cl-Selbsthilfegruppe NW – Pfalz – DÜW Moderation:
  • Moderator: Sascha Spataru, Rhein-Neckar Fernsehen

Nach einer kurzen Vorstellung der PodiumsteilnehmerInnen konnte Gäste Fragen an sie stellen. Unter den Gästen waren natürlich viele Selbstbetroffene, dementsprechend hochinteressant waren die vielen Fragen an die Podiumsgäste.

Zusammenfassend möchte ich erwähnen, dass es sich für uns gelohnt hat, dieser Diskussion teilzunehmen, denn ich konnte auch wichtige Fragen stellen, die zum größten Teil zu den für mich befriedigenden Antworten führten.
Insgesamt möchte ich kurz erwähnen, es ist erstaunlich, wie der technische Fortschritt gerade in den letzten 2-3 Jahren war. Die Geräte sind erheblich besser geworden, wie auch ist die Auswahl an Geräten in so weit vergrößert worden, dass nun mehr taube und ertaubte Menschen eine Chance haben, hören oder wieder hören zu können.
Allerdings, da waren alle anwesenden Ärzte der ausdrücklichen Meinung, man darf dennoch nicht grundsätzlich zu viel erwarten. Es gäbe mehrere Interessierte, die sich ein CI wünschen und deshalb oft zu große Erwartungen haben. Es müssen ausreichende Voruntersuchungen gemacht werden.
Diese Aussage von den anwesenden Ärzten widerspricht somit den teilweisen Medienberichten, Ärzte würden zu schnell operieren.
Auch allein durch die Tatsache, dass CI-Kliniken eine lebenslange Betreuung von CI-Nutzern gewährleisten, müssen sie erst recht ausreichend vorprüfen, ob eine CI-Operation zum erwünschten erfolg führen könne.
Deshalb die grundsätzliche Forderung der anwesenden Ärzte an die Politik, dass viel mehr für eine ausreichende Nachversorgung getan werden muss.
Wenn die Nachversorgung nicht ausreichend ist, zum Beispiel es keine ausreichenden Therapieplätze oder keine ausreichende Möglichkeiten gibt, die CI-Geräte richtig anzupassen.
Es werde nach wie vor zu sehr unterschätzt, wie wichtig eine ausreichende Nachversorgung ist.
Mit diesen Aussagen konnte ich also mit guten Gefühlen nach Hause fahren, Medien übertreiben, wie oft.
Wichtigster Fakt ist, die Möglichkeiten zum Hören können haben sich dank der großen technischen Entwicklung stark verbessert, vorausgesetzte, es wird nicht zuviel erwartet und es gibt eine ausreichende Vor- und Nachversorgung.
Ich habe auch viel Informationsmaterial mitgebracht, dieses wird in den Räumen von PRT in der Aachener Str. 6 in Eupen ausgelegt. Zu unseren nächsten Sprechstunden dort könnt Ihr Euch dieses Material ansehen und gern auch dann auch ggf. mitnehmen.

Eine schöne Sache noch:
Schirmherr für den 9. CI-Jahrestag war Herr Alexander Görsdorf, der Verfasser des hochinteressanten Buches
„Taube Nuss“
978-3-499-61600-6-608571
Auf seiner HP
http://notquitelikebeethoven.wordpress.com

habt Ihr, haben Sie die Möglichkeit mehr über dieses Buch zu erfahren.
Ich persönlich konnte Herrn Görsdorf kurz sprechen und kennen lernen. Ein hochsympathischer Mann!

Euer/Ihr Vorsitzender
Patrick Hennings

Einladung zur Generalversammlung

Einladung zur Generalversammlung

Pressemeldung, 18.2.2014

Neue Selbsthilfegruppe “ Hörgeschädigte“ beim PRT

 

Hörbehindert zu sein ist sehr anstrengend, sich unbefangen zu unterhalten geht quasi nicht, jedes Zuhören ist mit Anstrengung verbunden. Jede Kommunikation ist eine Kraftanstrengung. Man will im Gespräch mit anderen dabei sein, fühlt sich aber oft außen vor und hat das Gefühl ausgegrenzt zu sein. In der Selbsthilfegruppe findet man eine starke Gemeinschaft mit Gleichgesinnten, die verhindern möchte, dass man sich aus den sozialen Kontakten zurückzieht und in der Einsamkeit und Isolation landet.

Die Vereinigung „ Hörgeschädigte Ostbelgiens“ bietet in den Räumen des PRT ab diesem Jahr, jeden 3. Dienstag im Monat Selbsthilfetreffen an folgenden Daten an: 18.02., 18.03., 15.04., 20.05., 17.06., 16.09., 21.10., 18.11., und 09.12.2014 von 17 bis 19 Uhr. Hier werden allgemeine Informationen und Fragen über Bildung, Hilfsmittel, Behörden, Krankenkassen gegeben. Das Ziel der Gruppe ist unbefangen über Erfahrungen, Probleme, Gedanken, Fragen und Gefühle zu diskutieren. Der Austausch kann in den Sprachen Deutsch, Französisch und in Gebärdensprache stattfinden. Der Erfahrungsaustausch ist kostenlos und richtet sich an Betroffene, deren Angehörige und alle anderen Interessierten. Des Weiteren findet alle zwei Monate, jeweils am 4. Freitag des Monats, ein Stammtisch-Treff für Hörgeschädigte, von 18 bis 20 Uhr, statt. Dieser Treff dient zur allgemeinen Unterhaltung, Karten oder Brettspiele, auch mal einen DVD-Film zusammen anschauen u.v.m.

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme.

Um Anmeldung beim PRT, Aachener Str. 6 in Eupen, Tel.: 087/552288 oder info@patientenrat.be wird gebeten.

Internationale Wallfahrt der Gehörlosen nach Banneux

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Infomarkt „Ehrenamt in der DG“ am 19./20. Okt. 2013 im Triangel

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Einladung zu den offenen Foren zur Erstellung des Aktionsplans DG Inklusiv 2025 zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung

Sehr geehrte Damen und Herren,

Wie Sie bereits wissen, erarbeitet die Dienststelle für Personen mit Behinderung zurzeit einen Aktionsplan, der konkrete Maßnahmen zur Umsetzung der UN-Konvention (Link zum PDF Dokument von DPB)  über die Rechte der Menschen mit Behinderung festlegt.

Aus diesem Grund laden wir zu zwei offenen Foren ein, welche am Samstag, den 31. August im Triangel St.Vith oder am Freitag den 6. September im Ministerium in Eupen jeweils von 8 Uhr 30 bis 17 Uhr stattfinden.

Ich möchte Sie insbesondere darauf aufmerksam machen, dass sich die Veranstaltung in St.Vith vornehmlich an die Menschen mit einer Beeinträchtigung richtet und wir aus diesem Grund Dolmetscher für die Deutsche Gebärdensprache vorgesehen haben, welche den gesamten Tag über anwesend sein werden. Auch wird es einen Bus geben, der die Teilnehmer aus den nördlichen Gemeinden nach St.Vith bringt (Reservierung notwendig). Es würde mich freuen, wenn Sie diese Informationen über ihre Kommunikationskanäle auch ihren Mitgliedern, Mitarbeitern und Nutznießern zukommen lassen könnten, sodass diese Angebote auch von der Zielgruppe in Anspruch genommen werden.

Weitere Informationen zur UN-Konvention, zum Aktionsplan und zu den offenen Foren finden Sie in Beilage und unter www.dpb.be.

Mit freundlichen Grüßen

Helmut HEINEN
Geschäftsführender Direktor

DIENSTSTELLE DER DEUTSCHSPRACHIGEN GEMEINSCHAFT FÜR PERSONEN MIT BEHINDERUNG
Vennbahnstrasse 4/4,  4780 St.Vith,  Belgien
Tel.: 0032(0)80/ 22.91.11      Fax: 0032(0)80/022.90.98
E-Mail:  info@dpb.be
Internet:  www.dpb.be

Anmeldeformular Aktionsplan

Vorläufiges Programm für beide Veranstaltungen:

08:30 Ankunft der Teilnehmer
09:00 Begrüßung und Erläuterungen zur Erstellung des Aktionsplans
09:30 Einführung in die UN-Konvention und Erläuterung der Zielsetzungen der Veranstaltung
10:30 Kaffeepause
11:00 Workshop I: Zielsetzung und Maßnahmen
Wohnen, Familie, Freizeit und aktive Partizipation an der Gesellschaft
ODER
politische Partizipation, Sensibilisierung und Behinderung als Querschnittsaufgabe
13:00 gemeinsames Mittagessen
14:00 Workshop II: Zielsetzung und Maßnahmen
Bildung, Ausbildung und Beschäftigung
ODER
räumliche Zugänglichkeit und barrierefreie Kommunikation und Information
16:00 Vorstellung der Ergebnisse der Arbeitsgruppen
17:00 Ende der Veranstaltung


Zu den Arbeitsgruppen

Wohnen, Familie, Gesundheit, Freizeit und aktive Partizipation an der Gesellschaft
Unser Leben wird durch den Kontakt mit anderen Menschen bestimmt, Menschen mit denen wir viel Zeit verbringen: in der Familie, bei der Arbeit aber auch in unserer Freizeit. Ein selbstbestimmtes Leben beginnt in den eigenen vier Wänden. Wie können also die verschiedenen Angebote verbessert und weiterentwickelt werden um dieses selbstbestimmte Leben zu ermöglichen und dem Bedarf bestmöglich gerecht werden? Welche Rolle spielen die Früherkennung, die Rehabilitation und die Förderung der individuellen Kompetenzen jeden Einzelnen bei der Erleichterung der Teilhabe an der Gesellschaft? Wie können wir der direkten oder indirekten Ausgrenzung der behinderten Person vom gesellschaftlichen Leben durch verschiedene Hürden entgegenwirken?

politische Partizipation, Sensibilisierung und Behinderung als Querschnittsaufgabe
Eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben hat auch eine politische Seite. So ist es nämlich nicht nur wichtig dabei zu sein und mitzumachen sondern auch mitzugestalten, mitzubestimmen und mitzuverantworten.  Wie können Menschen mit Behinderung ihre Rechte wahren? Wie können Sie ihren Platz in der Gesellschaft selbst ausfüllen? Wie tragen Sensibilisierungen zu einer positiven Bildformung bei? Die Verwirklichung ist keine alleinige Aufgabe des Behindertenbereichs sondern betrifft alle öffentlichen und privaten Einrichtungen. Wie können die öffentlichen und privaten Einrichtungen ihrer Rolle gerecht werden um eine inklusive Gemeinschaft zu verwirklichen?

Bildung, Ausbildung und Beschäftigung
Auf den Weg hin zu einer inklusiven Gesellschaft spielt das Bildungssystem eine wichtige Rolle. Wie können das Bildungswesen, Weiterbildungen und nichtformelles Lernen zu Stützen einer Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen in die Gesellschaft werden? Wie können die Begleitung und die Integration von Personen mit Behinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt und die Weiterentwicklung der Konzepte der Solidarwirtschaft, der Beschützenden Werkstätte und der Tagesstätte dazu beitragen, dass Personen mit Behinderung einer sinn- und wertvollen Beschäftigung nachgehen können und so in den Augen aller einen positiven Beitrag für die Gesellschaft leisten?

Räumliche Zugänglichkeit und barrierefreie Kommunikation und Information
Barrieren sind unnötig und sind oftmals durch Unwissenheit entstanden. Wie können diese Barrieren in Gebäuden, im öffentlichen Raum, auf Webseiten, im Informationsmaterial, bei Behördengängen und der Kommunikation abgebaut werden? Wie können diese von vorn herein vermieden werden? Wie erhalten die Menschen die Möglichkeit, ihr Umfeld selber zu gestalten, Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen und teilzuhaben – ohne langfristiges planen und ganz unbürokratisch.

Webplayer (VerbaVoice), short explanation in English

Dear Members and Friends,

here is a file that briefly explains how the web player (VerbaVoice) works.

Info Webplayer eng

We are pleased that this service is now in Eurpa other countries, where English is spoken possible.
This will be possible when more interpreters cooperate with this company.
So once more hearing impaired people can be accessible way, eg to the doctor, lawyer, authority and so on.
It goes on exciting, we continue to work with passion.

An important note, the web player is only active when there is a live broadcast, otherwise the player will remain dark.

Your Patrick Hennings

Infoveranstaltung von HOB VoG am 14.6. in St. Vith, ab 20h

Liebe Mitglieder und Interessierte,

 

am 14.6. treffen wir, HOB VoG wieder zu einer Infoveranstaltung,
die beginnt um 20h.
Wir treffen uns

Dienstleistungszentrum, 2. Etage, „Helen Keller“ Raum, neben dem Triangel

Wir freuen uns auf Sie/Euch.

Bis dann mit herzlichen Grüßen
Patrick Hennings

Maurice Hayard – Appeal to politicians in Belgium (mit Untertiteln & avec des sous-titres)

Erinnern wir uns an da Appell von Maurice Hayard (Surdimobil).
Wir haben noch viel zu tun.

Euer/Ihr Patrick Hennings