Archiv der Kategorie: Politisches

EFHOH Manifesto 2017

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Press Release – Hearing Loss & Disability Manifesto – FINAL

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Lunch Debate at the European Parliament in Brussels “Action for Hearing Loss – Make A Sound Investment”

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More Infos – Here (PDF)

Pressemitteilung von der DPB

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Anbei PDF Datei zum Ausdrucken
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Schon gehört? – Infotag rund ums (nicht) Hören

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Diese Dateien gibt es hier als PDF zum runterlasen – HIER
schon-gehoert-infotag-rund-ums-nicht-hoeren-flyer
schon-gehoert-infotag-rund-ums-nicht-hoeren-ausstellerverzeichnis

Welttag des Hörens

12034425_10207572296364952_2524235352956853601_oAuf einem Lunch-Seminar werden am 1. März 2016 im Europäischen Parlament die Vorzüge professioneller Hörgeräteversorgung besprochen.
Dieses Lunch-Seminar wird von EFHOH (European Federation of the Hard of Hearing, Dachorganisation für DSB und HOB), AEA, (Association of the European Hearing Aid Professionals), hear-it AISBL und EHIMA (European Hearing Instruments Manufacturers Association) organisiert.

Auszug aus dem Text des folgenden Links (http://www.hear-it.org/de/40-millionen-europaer-gesunder-und-geistig-fitter):
“Die gesundheitlichen Vorteile einer professionellen Hörgeräteversorgung, sowie die Kosten einer unbehandelten Schwerhörigkeit stehen zu einem Lunch-Seminar am 1. März, im Europäischen Parlament in Brüssel im Fokus. Unter dem Titel: “Hörbewusstsein – Professionelle Hörgeräteversorgung macht gesünder und geistig fitter” wird das Seminar anlässlich des Tags des Hörens (Weltgesundheitsorganisation) durchgeführt.”

Ich persönlich freue mich sehr, dass nun auch das Thema Schwerhörigkeit im Europaparlament mehr Aufmerksamkeit bekommt!

Umfrage von WHO

Ich bitte alle Freundinnen und Freunde, die auf Hilfsmittel angewiesen sind, sich paar Minuten Zeit zu nehmen und an dieser Umfrage teilzunehmen. Die Umfrage ist in vielen Sprachen auswählbar.
Wir brauchen möglichst umfassendes Feedback für dringende Verbesserung unserer Gesundheitspolitik, auch in Deutschland.

Hintergrund dieser Umfrage von WHO:

Weltweit werden zur Zeit mehr als eine Milliarde Hilfsmittel benötigt und im Jahr 2050 werden es etwa 2 Milliarden sein. Aber nur einer von zehn Menschen mit Hilfmittelbedarf hat Zugang zu Hilfsmitteln. Um das zu ändern, möchte die WHO eine Liste der 50 wichtigsten Hilfsmittel (WHO Model List of Priority Assistive Products (APL)) entwickeln. Diese Liste soll die WHO-Mitgliedsstaaten dabei unterstützen, Sozialgesetze und Programme zu realisieren, die die Versorgung mit diesen Hilfsmitteln sicherstellen. Vorbild für das Projekt ist die erfolgreiche Veröffentlichung der Liste der wichtigsten Medikamente (Essential Medicines List (EML)). Wie die Medikamentenliste soll die Liste der wichtigsten Hilfsmittel den Zugang zu hochwertigen kostengünstigen Produkten erleichtern.

Die WHO führt deshalb eine weltweite Umfrage durch, mit deren Hilfe die 50 wichtigsten Hilfsmittel identifiziert werden sollen.

Alle am Thema Hilfsmittel Interessierten, besonders die Nutzer, deren Familien und Interessenvertretungen sind aufgerufen, sich an der Umfrage zu beteiligen. Bitte laden Sie Kollegen und Freunde ebenfalls dazu ein.

….

Take part in this important survey and help WHO. Please share widely. The survey is in 50 spoken languages!
Online Survey:

https://extranet.who.int/dataform/355553/lang/en/newtest/Y

EUROPEAN PARLIAMENT ADOPTS RESOLUTION ON THE RIGHTS OF PERSONS WITH DISABILITIES

EUROPEAN PARLIAMENT ADOPTS RESOLUTION ON THE RIGHTS OF PERSONS WITH DISABILITIES
Brussels, 21

May 2015 | Yesterday the European Parliament adopted a resolution in which it expresses its strong support to the full implementation of the UN Convention on the Rights of Persons with Disabilities (UN CRPD). It was adopted with an overwhelming majority among the political parties. The resolution followed a plenary debate of the European Parliament and a public hearing, in which MEPs and representatives from the disability movement and EU institutions discussed the state of play of the implementation of the UN Convention.

The resolution states that the European Parliament should be fully involved in monitoring and implementing the UN Convention. In particular it highlights the UN Convention review process and the constructive dialogue between the EU and the UN CRPD Committee.
EDF welcomes the European Parliament’s resolution and its involvement in the review process. We believe that the EU institution representing 500 million EU citizens should be on an equal footing with other EU institutions in designing EU laws and policies for persons with disabilities.
Through its resolution, the European Parliament supports the adoption of two key pieces of legislation: the European Accessibility Act and the General Antidiscrimination Directive; both pieces of legislation are essential part of implementing the UN Convention. The resolution also calls on the Member States to translate the obligations derived from Article 12 of the UN Convention into national laws and most specifically, the right of all persons with disabilities to vote and to be elected.
As a party to the UN Convention, the EU should also ensure that all its external actions foster the inclusion and participation of persons with disabilities through their representative organisations. However, some policies, such as the Gender Action Plan, did not include specific references to persons with disabilities.

 

WHAT DO WE NOW EXPECT FROM THE PARLIAMENT?

The consensus expressed by the plenary debate offers an opportunity for the European Parliament to take steps to systematically implement the UN Convention within its own structures. In particular, the Parliament should finalise the creation of a political mechanism, the Cross-Committee Network on the implementation of the CRPD, with an ambitious mandate to stimulate and guarantee a consistent CRPD implementation across key Parliamentary Committees. The Network should be a tool to enable a strong and efficient political coordination with other EU institutions. Such a Cross-Committee Network must closely involve persons with disabilities through their representative organisations.
Furthermore, the European Parliament should also fully respect the UN Convention when it acts as a public administration, creating an inclusive work environment, making its meetings, communication and procedures fully accessible to persons with disabilities etc.
EDF calls on the European Parliament to keep the rights of persons with disabilities high on its agenda. The UN CRPD Committee will issue itsrecommendations to the EU in September. These recommendations should serve as a basis for disability policy in the EU and its Member States for the coming months and years. EDF calls on the European Parliament to organise another consultation of the disability movement, followed by another plenary session on this topic.
– Find out more about the EU review process on the implementation of the UN Convention
– Watch the video of the plenary debate of the Parliament
– Download the resolution from the Parliament’s website
– Read more about the hearing at the Parliament

Lila Sylviti
Communication
European Disability Forum | nothing about us without us
tel +32 2 282 46 04 | fax +32 2 282 46 09
lila.sylviti (at) edf-feph (dot) org – www.edf-feph.org

Olympisches Feuer erstmals in Eupen!

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Stellungnahme von der SP, unter anderem zur Gebärdensprache

UN-Konvention / Vorstellung des Aktionsplans der DPB

Stellungnahme der SP-Fraktion

Hohes Präsidium!

Geehrte Vertreter von Direktion, Verwaltungsrat und Mitarbeiterteam der Dienststelle für Personen mit einer Behinderung!

Geschätzte Kolleginnen und Kollegen!

Werte Anwesende!

Der Dienststelle gebührt für die geleistete Vorarbeit nicht nur unser Dank sondern auch unsere gezielte und geschätzte Anerkennung. Dass die UN-Konvention auch ein geduldiges Papier ist, davon wird sie ein Lied singen können.

Erlauben Sie mir zunächst die Erleichterung unserer Fraktion – aber ich denke unseres gesamten Hauses – kund zu tun, nämlich dass wir diese Tagung hier und heute im Plenarsaal des neuen Parlamentes abhalten können. Stellen wir uns nur einen Moment vor, wie schwierig die räumlichen Bedingungen gewesen wären, wenn wir diese Zusammenkunft im September/Oktober letzten Jahres am Kaperberg hätten organisieren müssen. Das wäre weitaus schwieriger gewesen!

Vom Parlament als Bauherr, der hier auch für eine größtmögliche Zugänglichkeit für Personen mit einer Behinderung gesorgt hat, zum Parlament als politisches Gremium: Vor dem Hintergrund des heutigen Aktionsplans und des Projekts „DG inklusiv“ ist es zunächst gut, dass wir als Fraktionen nach wie vor unsere Bereitschaft bekunden, dem Haushalt der Dienststelle für Personen mit Behinderung im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel zu seinem Recht zu verhelfen. Wir wissen, dass die Haushaltsentwürfe jeweils das Ergebnis eines mitunter kontrovers errungenen Konsenses sind, mit all denen die der Dienststelle zuarbeiten. Deswegen sollten wir diese Tradition im Hause auch bewahren, dem Haushalt bei sich bietender Gelegenheit auch zuzustimmen.

Die Chancengleichheit von Menschen mit einer Behinderung und die Inklusion schlechthin möchte ich als weitere Schwerpunkte nennen. Die Inklusion von Menschen mit einer Behinderung erfordert einen intensiveren Arbeitsprozess mit den Verbänden und den Interessenvertretungen von Menschen mit einer Behinderung, mit den Organisationen von Leistungserbringern und Leistungsträgern, sowie mit zahlreichen Vertretern der Zivilgesellschaft. Es ist wichtig, die Stimmen von möglichst allen relevanten gesellschaftlichen Gruppen mit einzubeziehen. Bei der Umsetzung des Aktionsplans muss dies konsequent berücksichtigt werden.

Ich will einige weitere Beispiele von Schwerpunkten aber auch von Selbstverständnissen unserer Fraktion anführen, was die künftige Arbeit am Aktionsplan und zum Wohle der Menschen mit einer Behinderung betrifft: Beginnen möchte ich mit einem DG-spezifischen Merkmal. Die größtmögliche Inklusion von Menschen mit einer Behinderung und deren Chancengleichheit im Alltag wünschen wir uns alle. Der DG ist es aber in der Vergangenheit bisher immer gelungen, Wartelisten für Dienstleistungsangebote zum Wohle von Menschen mit einer Behinderung nicht aufkommen zu lassen, beziehungsweise zeitnah abzubauen, wenn sie denn aufkommen. Das sollte weiterhin ein oberstes Ziel unserer politischen Arbeit sein.

Ich nenne weitere: so z.B. die Situation der pflegenden Angehörigen. Wir wissen alle um die besonders schwierige Situation von Familien mit Personen mit einer Behinderung in ihrer Mitte. Dass da im Alltag noch einiges erforderlich ist, dem werden Sie sicherlich zustimmen.

Zur Inklusion, zur Chancengleichheit und nicht zuletzt zur materiellen Absicherung – auch hierzu ist eine Zielsetzung im Plan enthalten – gehören auch die Familienzulagen. Bei diesem Thema müssen wir uns, unabhängig von der in der Ressort- und Parteiübergreifenden Arbeitsgruppe geleisteten Arbeit, dazu verpflichten, dass es zu keinerlei Benachteiligung, auch künftig nicht, von Personen oder Familien in denen sich Personen mit einer Behinderung befinden, kommt.

Die Deutschsprachige Gemeinschaft war bisher auch immer Vorreiterin was das Thema Behinderung und Beschäftigung betrifft. Die berufliche Inklusion von Menschen mit einer Behinderung ist ein zentrales, jedoch noch zu wenig, beachtetes Thema des Personalmanagements. Anhand von Best-Practices-Beispielen könnte geschaut werden, was es anderenorts auf diesem Gebiet bereits gibt. So könnten z.B. Führungskräften und Personalverantwortlichen geeignete Konzepte an die Hand gegeben werden, um die Inklusion von Menschen mit Behinderung aktiver voranzutreiben. Unsere Auffassung ist folgende: In Anbetracht des großen Potenzials von Menschen mit Behinderung müssen wir ihnen die Chance geben, sich in die Gesellschaft einzubringen und das braucht mehr bewusste Arbeit. So formulierte es vor einigen Jahren der damalige US-Präsident Bill Clinton.

Die nächste zentrale Zielvorgabe, die ich unsererseits nennen möchte, ist die Anerkennung der Gebärdensprache. Wie Sie wissen, Kolleginnen und Kollegen, hat unser Fachausschuss für Familie, Gesundheit und Soziales dazu einen längeren Bericht verfasst, dies im Zuge einer hier im Hause eingereichten Petition. Wir haben uns damals sehr intensiv mit der Sachlage beschäftigt. Namens unserer Fraktion hatte ich zudem jüngst noch die Gelegenheit, dazu eine parlamentarische Anfrage an die Regierung zu richten. Wir setzen uns weiterhin als Ziel, dass es in absehbarer Zeit zur Anerkennung der Gebärdensprache in der DG und durch die DG kommt. Wir wissen zwar aus der Erstellung des Berichts von damals, dass es die einen oder anderen juristischen Bedenken gab, bis hin zu der Frage, ob wir als Gemeinschaft samt ihrer neun Gemeinden mit Spracherleichterungen auch – im positiven Sinne – Gefahr laufen würden, zwei Gebärdensprache anerkennen zu müssen!? Dies sollte aber kein Hindernis sein, dieses Ziel nicht doch zu erreichen!

Die vielen anderen Initiativen des zu erstellenden Aktionsplans, dessen Entwurf uns heute vorliegt, bieten die Grundlage dafür, die Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit einer Behinderung konkret zu verbessern. Dabei wird es auch darum gehen, die existierenden Barrieren in den Köpfen zu beseitigen. Es muss ein Rahmen geschaffen werden, damit sich das Verständnis und das gegenseitige Bewusstsein von Menschen mit oder ohne Behinderung weiter entwickeln und verbessern kann. Da ist auch für unsere Fraktion der Aktionsplan mit seinen 10 Aktionsfeldern, den 40 Zielsetzungen und den über 160 Maßnahmen ein praktisches Werkzeug, das uns hier an die Hand gelegt wird. Der Aktionsplan soll bestehende Maßnahmen und Initiativen verbinden und so die Richtschnur unserer Politik für Menschen mit einer Behinderung bilden.

Ein erster bedeutsamer Schritt ist die Vorstellung des Aktionsplans. Ab heute müssen weitere Schritte zur Umsetzung folgen. Hierbei müssen wir alle, parteienübergreifend auf einen intensiven gesellschaftlichen Dialog setzen.

Die Dienststelle und die Regierung sollen gemeinsam alle diesbezüglichen Prozesse 

Do constitutions guarantee the right to education for children with disabilities?